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... Renate Freiling // $%!%& Fotos Harald Almonat Der langjährige Abteilungsleiter Straßenverkehr im Deutschen Technikmuseum hat nicht einfach nur Autos gesammelt, sondern damit spannende Geschichten erzählt »Ich war nie automobilnärrisch«, sagt der Mann, der fast sein ganzes Berufsleben lang Autos gesammelt hat. Lutz-Ulrich Kubisch (66) betritt die ehemalige Halle des Flugzeugmotorenwerks in Reinickendorf, heute ein Depot des Deutschen Technikmuseums Berlin. In langen Reihen stehen hier mehr als 250 abgedeckte und nummerierte Oldtimer. Bis Ende 2016 hat Kubisch als Leiter der Abteilung Straßenverkehr mit diesen Autos gearbeitet. Doch für den Historiker war das nackte Blech nur Mittel zum Zweck. Zum Verstehen, in welchem Kontext diese Karosserien enstanden sind. Das war zeitlebens sein Thema, das ist sein Erbe im Museum. Kubisch wird in Bremen geboren. Er studiert Geschichte und Slawistik in Berlin und Zürich, arbeitet danach als Volontär bei einer Tageszeitung in Norddeutschland und als Gerichtsreporter. Eine Berliner Tageszeitung lockt ihn um 1980 in die Hauptstadt, doch die Anstellung währt nur kurze Zeit. Dann habe ich mich mit zwei Bekannten aus Bremen zusammengetan. Der eine hatte eine Beteiligung an einem kleinen linken Verlag – Elefanten Press –, der andere hatte eine Galerie und Fotosammlung von Borgward. Ich ...