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... sorgten für die kräftige «Ernährung». Bei einem Hubraum von knapp 1 Liter (Bohrung 46 mm, Hub 100mm) gab der Motor auf dem Prüfstand bei 6000/min 60 PS ab, was für die damali ge Zeit eine gute Leistung war. So interessant dieser Motor technisch gesehen auch war, so anfällig und unzuverläs sig gebärdete er sich, denn vor allem die thermischen Probleme (Kolben, Zündker zen) waren kaum zu bewälti gen. Die Techniker warfen die Flinte aber nicht ins Korn und bauten einen wei teren Rennmotor. Es handel te sich wieder um einen Zweitakter, dessen vier Zy linder mit Doppelkolben ausgestattet waren. Bei ei nem Hubraum von 985 cm3 leistete er ungefähr 45 PS. Dazu verhalfen ihm Rootsoder Cozette-Kompressoren. Die mit diesem Motor ausgerüsteten Rennwagen trugen die Typenbezeich nung Z 13. Trotz einiger gu ter Plazierungen verhalfen sie letztlich doch nicht zu ei nem durchschlagenden Er folg. 1930 stellte die Firma einen neuen Typ, den «Z 9», vor. Zuerst war vorgesehen wor den, ihn mit einem Kom pressormotor [Hubraum von 1450 cm3, 50 PS) zu versehen; die Schwierigkeiten mit die ser Motorart führten aber schnell zu einer Änderung. Der bewährte Zweizylinder des Z-18 bekam darauf einen Rotationsschieber in die An saugkanäle verpasst und sollte so weiter für die flotte Bewegung des neuen Wa gens sorgen. Aber eben! Zu verlässig und solide war der neue Z9 zweifellos, aber flott — ...