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... wenn auch dieses Kalkül nicht aufgeht, dann würden es 1983 12 Mio sein und so fort. Wo liegt da der Fehler? Einen Hinweis auf die wahre Natur des «pentup demand», des Staubedarfs, gibt die kluge Maryann Keller, Spezialistin für das Autogeschäft bei der Wall-Street-Firma Paine Webber: «Ich persönlich», versichert sie, «habe einen aufgestauten Bedarf für einen fünfkarätigen Smaragden, den ich mir aber nicht leisten kann. Aufgestauter Autobedarf? Da kommt's», so fährt sie fort, «auf zwei Dinge an. Wenn man grosse Lust hat, sich ein neues Auto kaufen, so ist das noch kein Bedarf. Wenn aber wirklich ein Bedarf da ist, dann braucht man auch das Geld, um ihn befriedigen zu können. > Und das Geld - darauf will Maryann Keller wohl hinaus - ist heute einfach oft nicht da. Ein GM-Auto mit typischem Zubehör kostet jetzt im Durchschnitt schon mehr als 10 000 Dollar. Da nimmt der Kunde schnell seinen Taschenrechner, stellt fest, wieyiel ihn bei 14 oder mehr Prozent Zinsen das Auto nach dreieinhalbjährigen Ratenzahlungen (die Autodarlehen haben jetzt eine Laufzeit von zwischen drei und vier Jahren) kostet, und überlegt sich sofort, dass er sich das nicht leisten kann und dass er sein altes Auto getrost noch ein weiteres Jahr füttern und pflegen könnte. Womit dann der Staubedarf für das nächste Jahr wächst. «Falsch gedacht», protestiert Detroit. «Die Leute werden ...