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... erste in der Familie, der ein Auto besaß. Es war ein neuer Opel-Darracq 9 PS. Ich durfte gleich mitfahren, als wir Kornschnaps holen wollten. Die Flasche kam damals eine Mark achtzig. Aber unterwegs hatten wir gleich eine Reifenpanne, und mein neuer Anzug .. .“ „Fräulein Goldmeister, sagen Sie dem Henning, er soll noch etwas mehr Muskatblüte hineintun und es mir dann noch einmal zeigen!“ „Ja, und Onkel Hermann schenkte mir dann ein Cito-Fahrrad. Die Marke kennen Sie wohl gar nicht? Die wurde auch in Köln-Ehrenfeld gebaut, gleich bei uns um die Ecke, und die machten dann das Citomobil, das war ein dreisitziger Zweizylinder mit 6 PS. Zu denen wäre ich gern in die Lehre gegangen, aber die verlegten gerade einen Teil der Fabrik nach Suhl . . .“ „Wohin?" fragte der Chef zerstreut, vielleicht hatte er „wann?“ fragen wollen. „Nach Suhl in Thüringen, wo der Simson-Supra gebaut wurde. Nicht der Simplum, der kam aus Wien. Und wenn Sie vielleicht den Simplex meinen, der wurde in Amsterdam gebaut...“ „Nein!" rief der Chef, und er schlug bereits leicht mit der flachen Hand auf den Tisch. „Ich meine ihn nicht, weder diesen noch jenen. Ich möchte endlich wissen, welchen Beruf Sie wann und wo ergriffen haben!“ „Wann? Das kann ich Ihnen ganz genau sagen. Onkel Hermann verunglückte damals mit seinem Darracq. Es war ein Jahr nach dem Cito-Fahrrad, ...