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... des «Conservatoire National des Arts & Metiers» [CNAM] aus Paris sowie der politischen Lokalnotabilitäten wurde von drei hochbetagten Urenkelinnen des Gefeierlen ein vielbe achtetes Denkmal enthüllt. Ein Festbankett für 500 Gä ste und eine Oldtimerparade mit über 150 Motorfahrzeu gen — angeführt von dem einzigen, kürzlich vollre staurierten Imperia SS Grand Prix 1928 und gefolgt von einigen weiteren belgi schen Fabrikaten der FN, Fabrique Nationale de Hersthal — gaben der Feier ein aufse henerregendes Gepräge. Es sei daran erinnert, dass Belgien einmal zu den füh renden Automobilproduzen ten des Kontinents zählte, wie uns noch heute die bei den Museen in Brüssel und Houthalen/Limburg sowie etliche grössere Privatkol lektionen beweisen.* Wer war Lenoir! Eine historisch präzise Kurz antwort würde man in etwa so formulieren: Er war der Vorgänger des grossen deut schen Verbrennungsmoto renerfinders Nicolaus Au gust Otto (1832—18911. We nig bekannt dürfte beispiels weise sein, dass sich letzte rer an einem Lenoir-Motor inspirierte, in einer Zeit (bis 1861), als er noch hauptbe ruflich als Handelsreisender von Köln aus die Eifel, die Mosel und die Ardennen be reiste. Im Motorenmuseum der KHD in Köln-Deutz steht heute noch ein L-Experimentiermotor. Lenoir selbst kam mit 16Jahren nach Paris, verfüg te kaum über Geldmittel und hatte auch keine Vorbil dung ...