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... sind nicht immer nur erfreulich — schon mehrmals konnte «Cerberus» den Zornausbrüchen von Besitzern beiwohnen, die sich über schon nach 5000 Kilometern beinah restlos abradierte Pneus beklagten. Meistens kontrollierte die Garage in solchen Fällen Sturz, Spur und Vorlauf, fand alles in schönster Ordnung und schob die rasche Abnützung entweder auf die Fahrweise, die Strassen oder die Pneumarke. Merkwürdig ist nur, dass sich die Mehrzahl der beobachteten Fälle auf Wagen mit «schwabbeliger» Vorderradaufhängung bezog. Es scheint demnach, dass man auch bei dreidimensionaler Federung den Rädern nicht jede erdenkliche Bewegungsfreiheit belassen darf, sondern vielmehr durch Rechnung und Versuch jene Grenzen festlegen rriuss, die man nicht ungestraft überschreiten kann. Wenn auch « Cerberus » schon längere Zeit nicht mehr das Glück hatte, einer eigenen Neuanschaffung das Gehen beibringen zu können, so kann er sich doch dank autokaufender Freunde und Bekannten darüber auf dem laufenden halten, was es Neues auf der Welt gibt. Kürzlich hatte er auch wieder einmal das Vergnügen, ein noch heftig nach frischem Lack und Kunstleder duftendes Automobil etwas näher ansehen zu können. Und da fiel ihm auf, dass man bei der Herstellung von preiswerten Serienwagen mit dem an sich so vernünftigen « Kerbsidefinish », also der Beschränkung auf das notwendige Minimum an ...