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... Handicap-Rennen auf dem äußeren Ring. Sie waren mit Vollgas im höchsten Gang unterwegs und Selsdon sicherte sich mit 206 km/h Spitze sogar die schnellste Rennrunde. Zu einem Le-Mans-Rennen 1940, bei dem W.O. Bentley sein Siegvorhaben hätte realisieren können, kam es wegen des Zweiten Weltkriegs nicht. Nach dem Krieg wurden beide Autos durch eine in der Nähe des Werks detonierte Bombe beschädigt. Die Explosionskraft soll so groß gewesen sein, dass die Reifen von den Felgen geflogen sind – so ein damaliger Bericht. In Wahrheit wurden die Reifen gestohlen, wie Arnold Davey weiß, und es soll auch nicht aufwendig gewesen sein, die Autos zu reparieren. Charles Brackenbury rettete sie vor dem Verfall. Selsdons Wagen verkaufte er an einen Enthusiasten, der damit bei den 500 Meilen von Indianapolis antreten wollte, aber an der Qualifikation scheiterte. Das Auto blieb danach in Amerika, wo es noch bei zahlreichen Rennen antrat, wenn auch nicht in Originalausstattung, bevor es schließlich in einem Museum in Toronto landete. In den 1980er-Jahren holte es der britische Lagonda-Sammler Peter Biggs zurück nach England und gab eine umfangreiche Restaurierung in Auftrag. Seitdem besitzt das ehemalige Selsdon/Waleran-Chassis wieder viele Originalteile, vom Getriebe über den Tank und die Hinterachse bis zum Kurbelgehäuse. Auf einer Bonhams-Auktion beim ...