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... Christoph von Arb !) ch sitze auf dem noch win terlich kalten Beifahrersitz eines Lancia Fulvia 3 Coupe von 1975. Sven, mein Freund am Steuer, bedient mit Routine und dem Feingefühl des langjährigen Be sitzers Choke, Pedalerie und Schal tung. Trotzdem säuft der Motor beim Anfahren fast ab, ruckelt, stottert und kommt kaum auf Touren. Scheint aber normal zu sein - mein Fahrer verzieht keine Miene. Auch, dass er bei Kälte den zweiten Gang des Fünfgangge triebes schlicht nicht einlegen kann und da rum immer vom ersten direkt in den drit ten schalten muss, findet er nur eine sym pathische Unvollkommenheit. Diese teilt das Coupe übrigens mit gleichaltrigen Fer raris, da zu jener Zeit in der Edelschmiede in Maranello der gleiche Ingenieur die Ge triebe entwickelte. Aber, ehrlich gesagt, die ersten paar Minuten dieser Fahrt entspre chen nicht ganz meiner begeisterten Vor freude, die ich beim Anblick der grazilen 46 SwissClassics März 2004 und zeitlos wohl proportionierten Car rosse empfunden hatte. Kenner und Fachmänner der Kunst gelungenen De signs singen Oden auf dieses Auto und seine schlichte Linienführung - viel leicht wird deshalb liebevoll der weibli che Artikel verwendet: die Fulvia. Ehr erbietigsten Dank jedenfalls an Designer Piero Castagnero. Und jetzt ändert sich auch unter dem edlen Kleid etwas. Der warm gelaufene Motor wird ...