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... interessant, weil beim 58er-Ford lediglich kleine Änderungen erwartet werden, da ja der jetzige Ford-Jahrgang mit dem Aufwand von 209 Mill. Dollar völlig neu gestaltet wurde. Wenn Ford nun rund 75 Prozent dieses Betrages gleich im darauffolgenden Jahr in die Änderung der Wagen steckt, so bedeutet das eine entscheidende Abkehr von der bisherigen Ford-Praxis, lediglich alle zwei Jahre mit neuen Wagen herauszu kommen. Diese gleichsam konservative Haltung hatte vor zwei Jah ren dazu geführt, daß die 56er-Ford nur beim genauen Hinsehen von dem Modelljahr 55 zu unterscheiden waren. Diese äußerliche Gleichförmigkeit wird als der Hauptgrund dafür angesehen, daß sich in 1956 der Abstand zwischen Ford und Chevrolet zugunsten des GM- Spitzenreiters vergrößerte, nachdem der 55er-Ford bereits bis auf wenige tausend Einheiten an Chevrolet herangekommen war. Diesen Fehler will man bei Ford nicht noch einmal machen. Die amerikanische Automobilindustrie wird insgesamt 975 Mill. für die Umstellung auf die 58er-Modelle ausgeben. Nur ein einziges Mal in der Geschichte des amerikanischen Automobils wurde für die Ge burt eines neuen Jahrgangs ein noch größerer Betrag ausgegeben (für die 55er-Wagen 1,2 Milliarden Dollar). Angesichts dieser Auf marschkosten ist es verständlich, daß auch sehr sachliche Zeitschriften wie „Newsweek" und „US News & World ...