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... E. Seifert Als Porsche 1923 ausschied und zu Daimler nach Untertürkheim ging, folgte Karl Rabe, später engster Mitar beiter Porsches in Zuffenhausen. Die Österreichische Daimler-Motoren-Ge sellschaft kooperierte 1923 mit Fiat (Austro-Fiat) und fusionierte 1928 mit Puch (Austro-Daimler-Puch). Nachfolger der ADM-Modelle I, II und III, die in der Zeit von 1923 bis 1926 entstanden, war das Schwingachsermodell ADR, eine Konstruktion von Rabe, dessen sportliche Variante der davon abgeleitete «Bergmeister» mit dem 3,6-Liter-6-Zyl.-Motor zu 120 PS war. 1934 erfolgte der Zusammenschluss mit Steyr zur Steyr-Daimler- Puch AG. Damit war die Marke «Au stro-Daimler» erloschen. Ein alter Prospekt Der Einblick in einen Prospekt vom Februar 1928 mit dem Titel «Austro- Daimler — dasWunder des ADR» ver mittelt tiefgründige Informationen über eine bemerkenswerte Konstruk tion. Dieses Modell, das von 1927 bis 1931 gebaut wurde, hatte einen 3,0-Liter-6-Zylinder-Motor mit hängenden Ventilen und obenliegender Nocken welle, dessen Leistung 70 PS bei Autofreude auch im Winter: Hinaus in die Naturhiess die Parole der Werbefotografen schon damals, vor sechsJahrzehnten. 3000/min erreichte. Die Gemischauf bereitung erfolgte über zwei Zenith- Vergaser. Basis des Chassis war ein vorn U-förmig geteilter Zentralrohr rahmen. Die Vorderachse hatte Halbelliptikfedern und Stossdämpfer, die Hinterachse ...