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... des ursprünglichen Enthusiasmus mittlerweile einer gewissen Routine gewichen ist, eine zweifellos unausbleibliche Entwicklung, denn nichts nützt sich leichter ab und ist schwerer zu konservieren als spontane Begeisterung. Im vergangenen Jahr mehrten sich die An zeichen einer Stagnation, es wurden nur noch zwei Flugplatzrennen abgehalten und die öster reichischen Fahrer haben eine besonders er folgsarme Saison hinter sich. Hatten noch im Jahre 1961 mindestens ein halbes Dützen Österreicher moderne Renn-, Sportoder schnelle GT-Wagen verfügbar, mit denen sie sich auch im Ausland sehr wacker schlugen, so stand heuer Kurt Barry allein auf weiter Flur. Nur er hatte einen neuen Wagen (Cooper- Ford 1962) und konnte mit bedeutenderen Er folgen aufwarten (Siege in Vallelunga und beim Eifelpokal, 2. auf der AVUS und 4. beim Junior-Grand Prix in Monte Carlo). Ziffernmässig schlägt sich diese betrübliche Situation sehr deutlich nieder. Bei den vier internationalen Rennen des heurigen Jahres, an denen weder Grand-Prix-Fahrer noch Werke teilnahmen (Ausnahme: Werks-Abarth in Inns bruck), gingen sämtliche Tagessiege ins Aus land. Joseph Siffert (Lotus-Ford) gewann den Preis von Wien, Gerhard Mitter (Lotus-DKW) siegte am Gaisberg und in Innsbruck und Her mann Müller (Porsche RS) holte sich das Tim melsjoch Bergrennen. Von den insgesamt 15 Kategoriensiegen blieben nur zwei im Lande (Josef ...