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... seit zwölf Jahren zum erstenmal wieder dabei waren, obwohl auch das die Verdaulich keit der ganzen Angelegenheit nicht fördert. Nein, die „Sechs Tage" zeichneten sich von jeher durch ihre schneidendscharfe Kühle aus, man hat sich noch nie Rosen gestreut bei den Sechs Tagen. Wer die Atmo sphäre der Sechs Tage nicht kennt, wird diese Fest stellung als Politikum nehmen und die Nase rümpfen. Wer die Atmosphäre kennt, wird diese Feststellung höchstens als Geschwätz nehmen. Sportlich gesehen sind die Sechs Tage hart, es ist das Härteste an Wegen und Bedingungen, was das jeweilige Veranstalterland zu bieten hat. Taktisch ge sehen ist jede Nation bei den Sechs Tagen in einer bitteren Weise allein und gottverlassen und aufge schmissen. Geschäftlich gesehen — tja, das ist es, bei keiner motorsportlichen Veranstaltung merkt man so deutlich, daß mit sportlichen Erfolgen im Motorsport unweigerlich auch wirtschaftlicher Erfolg ver knüpft ist. Das, nichts anderes gibt den Sechs Tagen ihre schneidende Schärfe. Die Fahrer jeder Nation sind deshalb außer der rein sportlichen Beanspruchung auch einer nervlichen Belastung ausgesetzt, die zu weilen nicht mehr ertragen wird. Nun, wir wußten das ja alles und stellten es in Rechnung. Wir wußten nicht, wie sich inzwischen die Maßstäbe für „leicht" und „schwierig" geändert hatten und konnten ...