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... Massnahmen gerechtfertigt sind und von allen getragenwerden. Aus anderen Bereichen wissen wir, dass uns der Verzicht leichter fällt, wennwir uns an Vorbildern orientieren können wie er bei der Klimakonferenz in Nairobi aus der Luxuslimousine steigt, um anschliessend (ziemlich eigenmächtig übrigens) die weltweite Einführung einer C0 2 -Abgabe anzuregen. Sicher, bei derartigen Anlässen gibt es protokollarische Zwänge, aber auch bei anderen Gelegenheiten hat Moritz Leuenberger schon zur Genüge bewiesen, dass er seinen eigenen, unkonventionellen Weg gehenkann - wenn er will. Wir meinen jedenfalls, beimAuftritt in Nairobi habe er eine famose Gelegenheit verpasst,Umweltbewusstsein vorzuleben - beispielsweise indem er in einem als sparsam bekannten Kleinwagen vorfährt. Aber auch seine Ratskollegen sindmeilenweit von der Vorbildrolle entfernt: Als Privatautos (wir sprechen hier nicht von den offizieEen Staatslimousinen) haben sie sich ausnahmslos für stattliche Kaliber entschieden, mit denen jedenfalls die vonauto Schweiz mit dem Bundesrat vereinbarten 6,4 L/100 km (angestrebter Durchschnittsverbrauch 2008, vgl. unseren Beitrag auf Seite 16) nicht erreicht werden können. Wie wä- re es, wenn einer (oder eine)des Gremiums den ersten Schritt machte und bei der Evaluation des nächsten (vom Bürger bezahlten) Privatautos weniger den Prestigewert, die ...