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... die Kaiser dann aber sowieso gekippt. Nach rund 200 kaiserlichen Fahrzeugen aus Oschersleben an der Bode stellte man die Produktion offiziell ein. Ein verschaltes Dreirad wurde ca. 1946 in Berlin auf den Strassen gesehen. Mit Theodor Kaiser jun. am Lenkrad. Bekannt, in welchem Zustand auch immer, ist keines mehr. Oder vielleicht doch? Die Familie Kaiser verliess 1938 Jahr Oschersleben und siedelte nach Lehnin über. Theodor Kaiser baute sich hier nochmal ein Auto, ein ganz besonderes, recht raffiniert durchdacht. Zu den drei Rädern kam ein viertes hinzu. Dafür hatten aber jetzt drei Personen auf der breiten Sitzbank Platz. Die Carrosserie war wie ehedem aus Holz und Kunstleder. Nur die Mechanik lief diesmal anders ab. Im Heck werkelten zwei nebeneinander installierte Ford-Eifel/Taunus-Vierzylindermotoren. Jeder konnte für sich gestartet und auch wieder ausgeschaltet werden. Die Vorkriegsund Kriegsjahre Das Fahrzeug wurde kurz vor Kriegsausbruch 1939 fertiggestellt. Die Autobahnen waren schon etwas gediehen, und wie Sohn Theodor Kaiser sich erinnert, fuhr man mit beiden laufenden Motoren schon fast 140 km/h. In Dörfern oder Städten konnte dann einer abgestellt werden. Es wurde also nur die Hälfte Benzin verbraucht… und auch weniger CO2 ausgestossen. Nur – das war in jener Zeit nicht wirklich ein Thema. Es folgte die schlimme Zeit bis 1945 – aber auch danach war es ...