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... ist man nicht mit Vollgas dabei, das Automobil erneut zum Luxusgegenstand, also zum Attiibut reicher Leute zu machen, wie es schon einmal der Fall war? Machen wir uns doch nichts vor! Mit 7—10 000 DM für den Gebrauchswagen der Mittelklasse, mit Preisen über 10 000 DM für das Kabriolett kann man im arm gewordenen Nachkriegsdeutschland kaum auf die Dauer die Schlote rauchen lassen. Von den Preisen der sogenannten Luxuswagen (was ist das eigentlich?) sei nicht gesprochen, denn es wird immer wieder Leute geben, die sich einen bestimmten Wagen nur deshalb kaufen, weil er für andere unerschwinglich ist. Man er spart dann ja auch die gedruckte Visitenkarte. Um so mehr muß man sich aber mit den Preisen der, sagen wir mal, bürgerlichen Fahrzeuge befassen. Der Aufschwung der deutschen Auto mobilindustrie wurde seinerzeit durch die großzügige Preispolitik von Opel eingeleitet. Als der Laubfrosch Schönwetter auf dem Automobilmarkt ankündigte, gab es auch bald preiswerte Wagen aus Frankfurt, aus Köln, aus Bremen und last not least aus Zschopau. Das hat sich nun gründlich geändert, obwohl die Produktionsmaschinen heute schnel ler laufen als damals, die Arbeitsmethoden vollkommener geworden sind. Es gibt keine billigen Wagen mehr, weder am Main, noch am Rhein, auch nicht anderswo und ob eines baldigen Tages ein neues „kleines Wunder“ aus Bayrisch-Zschopau oder ...