Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... da wir doch so allein und in unsere Seelen vertieft sind.» «Ich kann nicht. Es ist mir so wohl in dieser Stille. Verzeihen Sie, bitte ! Lassen sie uns grübeln, heut ist heiliger Abend. Weihnachten fordert Denken und Liebe... » Von draussen hörte man Weihnachtsglokken. Leise schaukelten heilige Klänge durch die Luft, leise schwebten sie zu uns heran. Und im Ofen polterte kräftiges und heisses Feuer. Sie reicht mir ihre Hände... Wir kannten uns lange. Wir hatten einander nie gesagt, dass wir uns gerne mochten, und dennoch liebten wir uns schon lange. Rings um uns war es still. Draussen läuteten die Glocken. Die Lampe starb dahin. Auf ihr Gesicht fiel der Abglanz des schwachen Lichtes und ercholischen Blick ihres Auges. Ich fühlte ihre weichen, zarten Haare auf meinem Gesicht. Und wir verharrten weiter in Stille, wie zwei Waisen, wie zwei silberne, vereinsamte Weihnachtsbäume. Der Dämmer schleppte sich durch das Zimmer und im Ofen polterte das Feuer. Ein stiller, zarter Abend hatte sich neben uns niedergelassen und mit ihm hielt die ganze, grosse, geheimnisvolle und majestätische Heiligkeit der Weihnacht ihren Einzug in unsere Seelen. Es war eine Weihnacht ohne Schmuck, Geschenke und Lichter, eine liebe und warme Weihnacht und nur im Dämmer rings um uns flüsterte die Liebe, die die Welt regiert... Und im Dunke! fanden sich unsere Hände zu einer ersten scheuen ...