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... tut ein übriges, um sportliches Fahren zu einem mühelosen Vergnügen zu machen. Diese Leichtigkeit ist dem F 512 M fremd. Er fordert mit seiner schwergängigen Len kung und der immer noch ver gleichsweise störrischen Schal tung den ganzen Mann. Im Grenzbereich ist er harmloser geworden, aber noch immer kann die Heckpartie ein schwer kontrollierbares Eigenleben entwickeln. Vor allem aber sind es die hohen Haltekräfte in der Lenkung, die das Fingerspit zengefühl für die Fahrbahn be einträchtigen. Die auf Wunsch lieferbaren Sportsitze mit ihrer ausgeprägten Seitenführung bringen da eine erhebliche Ver besserung, weil der Fahrer sich nicht auch noch am Lenkrad festhalten muß. Das Revier des 456 GT ist die Autobahn, wo er mit exzel lentem Geradeauslauf bis in höchste Tempobereiche dahin fliegt. Kurvige Landstraßen lie gen ihm weniger, denn da kann auch die Servounterstützung der Lenkung das hohe Gewicht nicht ganz kaschieren. Aber im Reisekomfort ist er überlegen, wenn man nicht den Fehler macht, die variable Dämpfer kennung auf hart zu stellen. Denn dann knallen Querfugen erbarmungslos durch, und die Karosserie knistert in einer für ein so teures Auto ungebührli chen Art und Weise. So bleibt schließlich für jeden Ferrari ein Superlativ übrig: Der F 355 ist der sport lichste, der F 512 M der wilde ste, der 456 GT der eleganteste. ...