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... ist vollbracht. Ich konnte die erste Probefahrt mit dem Mercedes unternehmen. An einem kalten, aber strahlend blauen Mor gen bin ich mit Werkstattleiter Chris Habla zur Mechatronik Teststrecke gestartet. Das ist eine 8,6 Kilometer lange Fahrt (Warum ich das so genau weiß? Später mehr dazu) über die umliegenden Straßen von Pleidelsheim, die wir im Rahmen der Vorschriften der StVZO absolviert haben. Und es war herrlich! Das Auto fährt sich mit dem einstellbaren Mechatronik-Fahrwerk und den neuen Achsen, Bremsen und einer gelungenen Motoreinstellung so, wie sich das die Mercedes-Ingenieure 1965 bestenfalls als Ziel vorgestellt haben. Sichere Bremsen ohne das Ächzen des Bremsgerätes (weil der neue Hauptbremszylinder und der Bremskraftverstärker gut zusammenarbeiten), zielgenaues Einlenken mit neuen Buchsen und Lenkungsdämpfern und vor allem ein anderes Drehzahlniveau wirken wie eine Frischzellenkur. Auch auf mich! Bei 100 km/h auf der Landstraße zeigt der Drehzahlmesser jetzt 3500 U/min statt der 3800 U/min vor der Instandsetzung. Das neue Mechatronik-Fahrwerk war in der mittleren Härtestufe eingestellt und es ist beeindruckend, wie wenig der Wagen jetzt »gautscht«. Für mich gehörte das so zu den Autos der 60er-Jahre, wie die Beatles in die Charts. Wer nun nicht unter dem Auto steht, sieht leider nicht viel von der Arbeit, die hin- ...