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... in Genf schon der Serienquattro Weltpremiere feierte. Mit einer bewusst markanten, eckigen Karosserie, 200 PS und einem technischen Geniestreich: Eine 263 Millimeter lange, hohl gebohrte Sekundärwelle im Getriebe, die die Kraft in zwei Richtungen leitete. Vom hinteren Ende aus trieb sie das Verteilerdiffrenzial des Vierradantriebs an. Das sandte im Normalfall 50 Prozent der Kraft über die Kardanwelle an die Hinterachse. Die andere Hälfte der Momente gelangte über eine Abtriebswelle, die in der Sekundärwelle rotierte, zum Diff der Vorderachse. 1986 wich das manuell sperrbare Mittendifferenzial einem Torsen-Diff, das die Antriebsmomente variabel verteilte. 2005 folgte ein Mittendifferenzial mit asymmetrischdynamischer Grundverteilung. Auch dank quattro legte Audi nun sein Hosenträger-Image ab, denn der erhoffte Siegeszug im Rallyesport trat ein: Nach ersten WM-Siegen 1981 holten die Ingolstädter 1982 mit sieben Siegen die Markenwertung; ein Jahr später mit Hannu Mikkola den Fahrertitel. Die Krönung dann 1984: Doppel-Sieg in der Markenund der Fahrer-Wertung, diesmal mit Stig Blomqvist. Vor allem auf Schnee und Schotter waren die Audi überlegen, weniger auf engen Asphaltprüfungen wie denen auf Korsika. Gegen die aufkommenden Gruppe B-Monster setzte Audi den kurzen Sport quattro und das »Flügelmonster« S1 E2. Mit dem Walter Röhrl aber nur ein Triumph – ...