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... Cash, nach Donovan und Tom Petty für Neil Diamond entschieden, den Rubin immer ob der Tatsache mochte, dass man ihn nicht einem einzelnen Genre zuordnen könne. «One Two Three Four» sagt Neil Diamond zu Beginn der schlicht betitelten «12 Songs», und laut genug gehört scheint es, als ob Diamond direkt im Wohnzimmer des Hörers Platz genommen hätte. Das ist Rubins Stärke: Er lässt den Künstler ohne doppelten Boden auffreten. Und Neil Diamond, dem anfänglich ob dieser Idee die Beine zitterten, gelingt es meisterhaft, sich in zarter akustischer Begleitungneu zu definieren. Einer, der sich in den letzten Jahren gerne mit bombastischen Arrangements hat absichern lassen, gelingen so eine Handvoll der besten Songs seiner ganzen Karriere. (Sony BMG) Architektonisch Wilco: «Kicking Television - Live in Chicago» Auf ihrem letztjährigenMeisterwerk «A Ghost Is Born» zeigten Wilco, wie gekonnt sie es verstehen, herkömmliche Songmuster in völligüberraschende Konstellationen zu verwandeln. Bei dem Kollektiv aus Chicago treffen sich Tradition und Experiment gerade dort, wo sich das eine gegen das andere Element nicht durchzusetzen vermag. Auf dem Live- Doppelalbum «Kicking Television» gehen sie nun noch einen Schritt weiter und zeigen, wie spannend Live-Auftritte sein können. Die Songs werden weiter bearbeitet, dekonstruiert und wieder zusammengesetzt. Da trifft sich die ...