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... und Schinderei. Nicht umsonst brachte Uli Pohl als einziger seine sieben Maicos ausfallfrei über die Strecke und erbot sich noch, mit allen sieben Schlitten, so wie sie in Nürnberg standen, ungeputzt auch noch die Acht-Stunden-Solitude zu fahren. Es war beschämend, zu sehen, was alles nicht hielt, wie Tanks am laufenden Band rissen, Gabeln festgingen, Ketten auslutschten, Rahmen brachen — nach meinem visuellen Eindruck hat fast jeder ausgefallene Mann das Recht, zu Hause in der Firma auf den Tisch zu hauen und sich künftig diesen Warenhauspofel von Sätteln, Bremsen, Büchsen, Ab deckungen usw. zu verbitten. Und die, die zufällig nicht ausfielen: Deren Firmen sollen sich ja nicht über internationale Maßstäbe hinsichtlich heim licher Inanspruchnahme fremder Hilfe täuschen. Was heuer noch möglich war, ist international längst nicht mehr möglich. Nun aber das außerdem: Von den 125ern abwärts war die Fahrt ganz einfach zu schwer, um nicht zu sagen: eine bloße Viecherei. Daß vier Triumphs mit ihren mageren 125 ccm völlig strafpunktfrei über die Strecke kamen, daß zwei Adler 100er dasselbe taten, daß von acht Adlern nur eine ausfiel — das spricht zwar zu einem Teil für die Güte der Fahrzeuge, zu einem weit größeren Teil für die beispiellose Härte der Männer, die sich früh um Viertel vor fünf platt auf den Tank legten, abends um sieben noch platt lagen und gegen ...