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... oder weniger unverändert bleibt – wahrscheinlich um die Drehmomentspitze. Dann schließt der Drehmomentwandler, und die Nadel bewegt sich wieder bis auf das Limit von 5500/min. So hoch muss man eigentlich nicht, um gut voranzukommen. Man erkennt, welche Bandbreite die Gänge haben, und dass der Wandler so viel Schlupf zur Verfügung stellt, dass man gar nicht merkt, wann der zweite einklickt. So geht es bis auf rund 160 km/h, alles mit zwei Gängen. Der Motor ist eine simple Angelegenheit, nicht wirklich sportlich und nicht besonders schnell. Aber wie die Fahrleistungen erzielt werden und der Sound, der dabei geboten wird – das ist alles Teil des Fahrerlebnisses in einer frühen Corvette. Der Motor und das Getriebe sind amerikanisch, aber der Sportwagen als solches war mehr eine europäische Erfindung – denken wir an Austin-Healey, Jaguar oder MG. Daneben wirkt die Corvette wie ein ausgesprochenes Schlachtschiff. Die schwergängige und niedrig übersetzte Lenkung der C1 verstärkt diesen Eindruck noch, Servolenkung gab es nur gegen Aufpreis. Die Trommelbremsen verlangen nach einem kräftigen Tritt, und reagieren, wie man es kennt: Erst zieht das Auto in die eine, dann die andere Richtung, bis sich der Druck ausgeglichen hat. Trotzdem ist das Handling die größte Überraschung. Man würde die Agilität eines Lieferwagens erwarten, aber wenn man erst einmal ...