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... zum «Sanierungsfalt» erklärt (vgl. «AR» 23/93). Vorab der Regionalverkehr bedarf einer grundsätzlichen Neuausrichtung nach den Kriterien derKostenwahrheit. Im Klartext heisst das: Reduktion von Angeboten, die von den «Bestellern» nicht bezahlt werden. Darüber hinaus wird in der SBB-Chefetage laut überweitere Effizienzsteigerungen und Privatisierungen nachgedacht Dies wiederum hat die im Eisenbahnerverband (SEV)organisierten Bähnlerinnen und Bähnler recht unsanft wachgerüttelt, zumal derSchlussbericht der «Groupe de räflexion» unmittelbar vor dem SEV-Kongress der Öffentlichkeit präsentiert worden war. SBB-Präsident Weibel jedenfall geriet dort n ein regelrechtes Stahlbadund offen brandete ihm die Kritik einer der Konfrontationnicht mehr abholden Mitarbeiterbasis entgegen Allein, mit Streikdrohungen und dergleichen verbaen Kraftakten lässt es die SEV-Leitung nicht bleibenNoch diesen Sommer wil der Verband eine Initiative auf Schaffung eines Fonds zur Finanzierung des öffentlichen Regionalverkehrs lancieren. Geäufnet werden sol dieser mit den bisher für Bau und Unterhalt der Strassen zweckgebundenen Treibstoffzöllen und -zollzuschlä- gen, mit dem Ertrag von Vignette und Schwerverkehrssteuer sowie, falls es soweit kommt, der C0 2 -Abgabe Das bedeutet eine unverhüllte Kampfansage an den privaten Verkehr. Diese bringt allerdings den demSiechtum ...