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... Und ab 1. Sep tember neue Smart-Chefin. Keine einfache Aufgabe. Am 7. April haben Dieter Zetsche und Re nault-Chef Carlos Ghosn in Brüssel eine Kooperation zwischen Mercedes und Renault bei Kleinwagen beschlos sen. Beide müssen in diesem hart um kämpften Segment auf höhere Stück zahlen und Skaleneffekte im Einkauf kommen. Renault hat die Kompetenz bei den Kleinen, vor allem bei den Kosten. Und Renault wird deshalb beim nächsten Smart auch die Ent wicklungshoheit haben. Eine bittere Kröte für die Mercedes- Entwickler, die aus Kostengründen erst einmal ein aufwendiges Schiebetü- ren-Konzept beim Forfour streichen mussten. Aber auch den Renault-Tech nikern dürfte der Job nicht leicht fallen: Sie sind Experten für frontgetriebene Kleinwagen. Mit der neuen Partnerschaft wird aber alles anders. Man möchte das Smart-Prinzip mit Heckantrieb und Heckmotor beibehalten. Aus der Gemeinschaft sollen künftig auf einer gemein samen Plattform der Smart Fortwo und der Twingo sowie der viersitzige Forfour entstehen. Wird der Fortwo weiter in Hambach produziert, so übernimmt Renault den Bau des Forfour im Werk Novo Mesto in Slowenien. Auch die Dreizylinder-Motoren kommen von Renault. Sie werden aber für den Smart angepasst und mit einem Turbo adäquat aufgeladen. Die Elektrifizierung wird gemeinsam organisiert. Der Plan: Daimler liefert die Batterien, Renault ...