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... ist. Das schnelle Taxi hat bei Por sche Tradition. Bereits 1972 hatte Helmuth Bott, Vor standsmitglied und Entwick lungschef der Zuffenhauser Sportwagen-Fabrik, die Idee, ein echtes Rennauto für De monstrationsfahrten auf dem Versuchskurs einzusetzen. Der „Herr von Weissach“, so die respektvolle interne Be zeichnung für Bott, orderte 1972 einen Porsche 917, ließ einen zweiten Sitz und Gurte installieren, und fertig war das Taxi: 800 Kilogramm schwer, 620 PS stark und 355 km/h schnell. Pilot der ersten Stun de: Hubert Mimler. Das infernalisch laute Auto, in dem es für die ursprüng lich nicht eingeplanten Co piloten hauteng zuging, trans portierte viel Prominenz um den winkeligen Kurs, der eini ge Male den ersten Gang ver langt und auf der kurzen Ge raden 300 km/h gestattet. Nato-Generale, Großindustri elle, Professoren, Gesangs künstler, Filmstars, Fußballer, Skiund Tennisstars aus aller Welt genossen die rasende Fahrt im 917-Schalensitz, der sich gelegentlich auch als zu eng erwies. So bestand auch ein fülliger österreichischer Prominenter auf einer Fahrt in der Höllenmaschine. Nach Umrundung der Strecke wa ren dann mehrere Helfer not wendig, um ihn aus dem Sitz zu befreien. Für den arg strapazierten Por sche 917, der unter anderem auch im Jahre 1973 die kom plette Redaktion von auto motor und sport um den ...