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... Laub trägt dazu bei, aus dem Strassenkot ein Schmiermittel zu machen. Wohl dem, der als Radfahrer seine Erfahrungen über Reibungskoeffizienten verschiedener Strassenbeschaffenheiten gemacht oder als Motorfahrzeugführer entsprechende Erlebnisse mit der nötigen Selbstbelehrung hinter sich hat. Wehe aber dem Neuling, der glaubt, sein im Sommer gebräuchliches Tempo auch jetzt ohne weiteres einhalten zu können. Er wird seinen Wagen voraussichtlich nicht mehr allzulange unbeschädigt führen, wenn er nicht ein besonderer Glückspilz is*. Nichts ist so trügerisch wie eine Strasse im Herbst. Angenommen wir fahren auf einer unserer schönen, neuen, geteerten Strassen. Kein Lebewesen zeigt sich, wir können es ruhig «ziehen» lassen. Vor uns eine schwache Biegung, die, wie wir vom Sommer her wissen, mit «jedem» Tempo genommen werden kann. Aber vielleicht ist es besser, wenn... — aber schon das geringste Bremsen hat genügt, um die Räder ins Gleiten zu bringen! Der Wagen fliegt über die Kurve hinaus, als wäre er nie lenkbar gewesen. Kommen wir diesmal heil davon, so wissen wir, dass Laub für einen Wagen glitschiger sein kann, als es weggeworfene Bananenschalen für den Fussgänger sind. Ein anderes Beispiel: Ein Automobilist, der zum ersten Mal im Herbst fährt, lenkt seinen Wagen durch die Stadt. Er fühlt sich durchaus nicht als Neuling, -weiss, dass nasse Asphaltstrassen ...