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... Fügung des Schicksals und erinnern sich an den größten Flop seines Unternehmens – zu dem er nichts außer seinem Namen beigetragen hat, und selbst das nur sehr postmortem. Denn ohne den leisen Mut, die Weitsichtigkeit und die diplomatischen Fähigkeiten von Edsel Ford (oben, stehend), wäre das von seinem vielgepriesenen Vater Henry (im Auto sitzend) gegründete Unternehmen möglicherweise zu Grunde gerichtet worden. Alles lange bevor die Marketingfarce des »Ford Edsel« das Licht des Tages erblickt hatte. Natürlich wurde dem jungen Ford die Führung der Ford Motor Company schon bei seiner Geburt im Jahr 1893 in die Wiege gelegt. Als einziges Kind von Henry Ford und Clara Bryant ging Edsel Bryant Ford direkt nach dem Schulabschluss zur FoMoCo – Vater Henry hatte es als beinahe Analphabet nicht so sehr mit der Hochschulbildung. Edsel arbeitete zunächst in den verschiedensten Abteilungen und Positionen, um das Geschäft von der Pike auf zu lernen. Als er 25 wurde, machte ihn sein Vater zum Präsidenten. Doch nur auf dem Papier. In Wahrheit war Henrys Abdankung nur ein politisches Ablenkungsmanöver als Reaktion auf eine Aktionärsrevolte. Der Alte hielt Edsel für viel zu schwach für größere Aufgaben und behielt weiterhin die Zügel in der Hand. Egal was auf den Visitenkarten der beiden stand. Dabei ging Edsel Ford es Henry nicht um Edsels Leistung. ...