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... damals in sieben Sekunden auf 100 und schaffte nicht mehr als 225 km/h. Balle lässt es auf Kies ein bisschen brennen, der Wagen driftet um die Kurve, die Steinchen fliegen, der Motor röhrt mehr als zufrieden vor sich hin – bis der schwäbische Kiesgrubenbesitzer das Fenster öffnet und sich derlei Unfug auf seinem Gelände verbietet. Der Mann hat offensichtlich Geröll und nicht Benzin im Blut. Wir weichen auf Feldund Wiesenwege aus, auf denen Traktoren mächtige Furchen in den feuchten Untergrund gegraben haben. Kein Problem, der SLC schaukelt drüber hinweg, obwohl man jeden Moment ein Scharren am Unterboden befürchtet. Die Federung ist wirklich exzellent, verteilt keine Stöße an die Schalensitze und bietet dennoch genügend Freiraum, wenn Gasstöße die Fuhre vorwärtspeitschen. Kaum zu glauben, dass man so komfortabel im harten Renneinsatz erfolgreich sein konnte. Insgesamt vier Teams – Cowan/Malkin, Zasada/Zembrzuski, Mäkinen/ Todt und Daray/Auraja – schickt Waxenberger auf die knapp 30.000 Kilometer lange Südamerika-Rallye. Neben die vier SLC mit den Fahrgestellendnummern 443 bis 446 stellt er zur Sicherheit noch vier 280 E an den Start, die sich im Vorjahr zwischen London und Sydney bewährt hatten. Denn die Rallye durch insgesamt zehn Länder und einmal um Südamerika herum gilt damals als die härteste Rallye-Prüfung der Welt. Eine kurze Etappe hatte nur ...