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... aber gefordert Die Motoren sind wie alles andere an der Isetta relativ einfach aufgebaut. Da es sich aber um zweckentfremdete Motorradmotoren handelt, die aufgrund der beschränkten Leistung auch oft am Limit laufen, sind Revisionen in der Regel etwas früher fällig als bei Käfer, Volvo & Co. Über die übliche Laufl eistung bis zu einer Instandsetzung kursieren unterschiedliche Faustregeln, einige Quellen sprechen von etwa 50‘000, andere von 70‘000 oder gar 100‘000 Kilometern. Paul Häfeli von Häfeli-Cars in Mägenwil erklärt es so: «Die Vorgabe war, die Ölschleuderbleche an der Kurbelwelle bei 40‘000 km zu ersetzen. Dazu muss man den Motor aber zerlegen und dabei kann man ihn geradesogut auch gleich revidieren. Wer die Schleuderbleche zu lange drin lässt, riskiert, dass sie sich mit Ölschlamm zusetzen, und dann bekommen die Pleuel kein Öl mehr.» Das Problem: Ob und wann dieser Eingriff erfolgt ist, sieht oder hört man einem Motor nicht an. Entweder weiss es der Vorbesitzer und man glaubt ihm, oder man kalkuliert mittelfristig eine Revision ein. Man kann ja auch nicht einfach so die Ölwanne abschrauben bei einer Besichtigung, und selbst dann sähe man höchstens, ob der Motor voll Ölschlamm ist oder nicht. Was man auch nicht sieht: Wenn sich demnächst ein Ventil verabschiedet, was auch hin und wieder vorkommt. Gut sichtbar dagegen: Ölverlust, ...