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... eine etwas tiefer liegende Kurbelwelle, womit der Schwerpunkt auch um ein paar Millimeter gesenkt werden konnte. Der Zehnzylinder wird von Ferrari einbaufertig geliefert, in Hinwil erfolgt keine Eigenentwicklung. Die seit 1997 verwendeten italienischen VlO-Maschinen, die unter Hinwiler Regie auf Sauber-Petronas umgetauft werden,haben ihre Arbeit schon immer mit grosser Zuverlässigkeit verrichtet. Peter Sauber meint, man kenne jeweils weder die Höchstdrehzahl noch die Leistung, das bleibe ein Ferrari-Geheimnis. Nach bewährtem und 1998 realisiertem Ferrari-Vorbild (dasmittlerweile auch von andern Konstrukteuren imitiert worden ist) münden die Auspüffe des V10aus dem flachen Bereich der Heckverschalung ins Freie. Die 700 °C heissen Abgase unterstützen damit die Bildung des Abtriebs, auf der andern Seite ist die enorme Hitze für die Teile im Heckbereich kein Vorteil. NEUES GETRIEBE Neu konstruiert wurde das 7-Gang-Getriebe, das nun schmäler ausgebildetworden ist und damit im Heckbereich günstigere aerodynamischeKonditionen bietet, indem sich die Luftkanäle oder Diffuser an der Unterseite noch effizienter ausbilden lassen. Zur Frage, obes sich beim Getriebe nicht um eine von Ferrari gelieferte Einheithandle, antwortete Peter Sauber, das Ferrari-Getriebe sei zu teuer und zu kompliziert, weil dieauf die Zeiten John Barnards zurückgehende Konstruktionein Gehäuse aus ...