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... Garage ungläubig die Augen reibt, fährt sein Auto bereits auf der Autostrada oder dem Autoput mit Kurs auf einen Mittelmeerhafen. Geht bei Interpol dann schließlich die Diebstahlsmeldung ein, pfeift dem Wagen schon der Seewind um den Außenspiegel. Wird ein Auto per Nachtexpreß außer Landes gebracht, helfen weder die immer wieder geforderten Sichtlesegeräte an den Grenzen, die jede Autonummer automatisch an einen Computer zur Uberprüfung melden, noch diebstahlsichere Kennzeichen. Dagegen hilft eigentlich nur eine gute Garage — oder den Verteilerfinger abzuziehen (siehe »Motorwelt« 5/76). Der Auto-Zubringer Lothar Quirbach (rechts, hier mit Angestelltem und ausgelöstem Auto im Hafen von Ancona) ist bei Recherchen für einen Fernsehfilm auf die Marktlücke gestoßen, die er jetzt gewinnträchtig ausfüllt. Fotos: Dierssen, Kloos Derbeste Trick: Den Fahrer aus dem Auto locken Manche Exporteure aber meiden auch das geringe Risiko nächtlicher Grenzüberschreitung und lassen sich das Beuteauto frei Verladeland liefern — durch die Besitzer selbst. Zentrum dieser Spezies ist Mailand: Während einer Messe wurden in der oberitalienischen Industriemetropole nicht weniger als 120 Mercedes gestohlen. Die italienischen PS-Ganoven haben einen simplen Trick entwickelt. Sitzt der Fahrer im Auto, kommt plötzlich ein Junge und kratzt mit ...