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... steckt aber keinerlei Eupnorie hinter diesem Trend - der im Moment in den USA Blüten treibt - sondern handfeste technische Argumente, die diesen Antrieb bei den Konstrukteuren favorisieren. In München feierte der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) im Rahmen seiner Jahrestagung das halbe Jahrhundert «Ziehen statt schieben»; für die «AR» Grund genug, um über diese interessante Automobilentwicklung zu berichten. Moderne Technik, besonders auf dem Sektor Kraftübertragung mit Verwendung von Gleichlaufgelenkwellen, haben diesem Antrieb über die anfänglichen Schwierigkeiten hinweg geholfen. Die Entwicklung des Frontantriebes und jene der Gleichlaufgelenke sind daher untrennbar miteinander verbunden. Jede technische Evolution, so auch diese, ist von stetem Suchen nach der besseren Lösung geprägt. Nicht nur in Europa, der Wiege des Automobils, sondern auch in den USA nahmen sich geniale Köpfe dem damaligen Aussenseiter Frontantrieb an. Sie gaben oft nur ihre Visitenkarte ab, steuerten aber auch Wichtiges zur Weiterentwicklung bei, wie zum Beispiel Christie, Whitney, Weiss und Rzeppa. Letztlich gipfelte das Entwicklungsziel: «einfaches Treiben und Lenken einer Achse», in der Vorstellung des DKW F 1, der eine Serie nach sich zog und Grundlage war für weitere Konstruktionen, die in einer Linie verfolgt werden können. Nur für solche markante «Eckpfeiler der ...