Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... frage ich mich, ob die Besitzer wirklich Freude an diesen Autos haben. Für mich besteht die Freude am Besitz eines Supercars darin, das Auto bei jeder Ausfahrt besser kennenzulernen, wohl wissend, dass ich nie gut genug sein werde, um es am Limit zu fahren. Meinen McLaren P1 besitze ich jetzt seit fast fünf Jahren, und ich liebe das Auto heute mehr denn je. Ich bin ziemlich stolz auf all die Dellen und Kerben und weiß noch genau, wo und wie jede einzelne davon entstanden ist. Wie damals, als ich über die Strecke schlitterte, die Mauer streifte und 0,2 Millimeter von der Seite des Frontsplitters abrasierte. Ich fuhr nach Hause und besserte den Schaden mit Schleifpapier und etwas Farbe aus. Von da an wuchs meine Liebe zu dem Auto, denn es hatte das Unantastbare verloren. Ich habe es so repariert, wie ich es bei einem Ford oder Chevy auch getan hätte. Es mag das ultimative Hyperauto sein, aber es bleibt ein Auto. So war das auch, als es neue Reifen brauchte. Statt zum Händler zu fahren, habe ich die Reifen bestellt und in meiner Werkstatt aufgezogen. Ich war überrascht, wie schwierig es war, diese massiven Reifen auf die Felge zu bekommen. Ich habe fast fünf Liter Reifenschmiermittel verbraucht, und dann hat es die halbe Nacht gedauert, bis sie sich schließlich unter Druck und mit einem Knall, der wie eine 44er-Magnum klang, auf die Felge legten. ...