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... wenig Sinn für Public Relations. Damit wurde ein guter Teil des Vertraucnskapitals, das die Gesellschaften in den letzten Jahren in der Öffentlichkeit geäufnet haben, leichtsinnig vertan. Es wurde zu unvermittelt um volle drei Rappen aufgeschlagen. Ein stufenweiser Aufschlag wäre der Sache dienlicher gewesen; abgeschlagen wurde ja auch nur Räppli für Räppli. Mit dem massiven Aufschlag besteht auch die Gefahr, dass sich die Halter grösserer, zum früheren niedrigeren Preis gekaufter Vorräte dem Vorwurf ungerechtfertigter Bereicherung aussetzen, wie bei verschiedenen fiskalischen Aufschlägen, als man sehr früh Wind von kommenden Heraufsetzungen des Treibstoff-Zollzuschlags erfuhr und sich vorher noch gut eindeckte. Ungenügende Information Ausserst ungenügend war beim Dreirappenaufschlag die Information des Konsumenten. Die lakonischen paar Sätze im Telegrammstil, welche die grossen Benzinfirmen zu veröffentlichen geruhten, reichen dazu nicht aus. Es genügt auch nicht, dass seitens der Benzinfirmen und ihrer Dachorganisation, der schweizerischen Erdölvereinigung, eine anerkennenswerte Bereitschaft besteht, auf Anfrage hm Auskünfte zu erteilen. Was es in solchen Fällen braucht, ist aktive Information, welche Beschlüsse und neugeschaffene Tatsachen begleitet und nicht hinter ihnen nachhinkt. Man muss sich unter solchen Umständen nicht ...