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... Näheres. Nach den Ergebnissen des Trainings zu schliessen, war Nuvolari auf seinem berühmten Maserati-Monoposto der Favorit des Rennens. Er legte an beiden Trainingstagen die schnellsten Runden zurück und erreichte einen Durchschnitt von 207 km/St. Neben ihm waren Fagioli auf Alfa Romeo-Monoposto und Borzacchini auf Maserati-Monoposto die schnellsten Piloten. Chiron (Alfa Romeo- Monoposto) hielt sich noch etwas zurück, und Baron von Waldthausen und Villars (beide Alfa Romeo) figurierten mit Durchschnitten von 180 km/St, im mittleren Felde. Das Rennen des Sonntags wurde zu einem gewaltigen sportlichen Ereignis und wickelte sich vor 50,000 Zuschauern ab. Der Vormittag war den Motorrädern reserviert. Unter grösster Spannung traten nach 3 Uhr nachmittags 17 der bekanntesten internationalen Rennfahrer zum Kampf um den Grossen Preis von Marseille an, der über eine Strecke von 500 km führte. Gleich nach dem Start nahmen Moll (Alfa Romeo), Borzacchini (Maserati-Monoposto) und Etancelin (Alfa Romeo) die Spitze, doch schon nach der ersten Runde lag Chiron auf seinem Alfa Romeo-Monoposto vorn, gefolgt von Nuvolari auf Maserati-Monoposto und Borzacchini auf Maserati-Monoposto. Das Tempo wurde von Runde zu Runde schneller; bald lagen Nuvolari, Dreyfus (Bugatti 4900 ccm) und Borzacchini ganz knapp hinter Chiron. Nuvolari Hess wieder alle seine Künste spielen und war ...