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... nur im Windkanal, sondern auch mit einem kleineren Modell im Wasserkanal aus den Anfangszeiten von Ludwig Prandtl wurde geprüft und die Form für geeignet empfunden. Ein Jahr danach sahen Besucher der IAA den fertigen Wagen. Die Verantwortlichen waren so begeistert von diesem Ergebnis, dass sie entschieden, den Wagen zu bauen. Als Fahrgestell wurde ein Mercedes 170H durch Karl Schlör ausgewählt. Es wurde noch einiges geändert, wie Mittellenkung und entsprechend die Pedalerie dazu. Zwischenzeitlich war das Stromlinienfahrzeug bei den Gebrüder Ludewig in Essen carrossiert worden. Diese Firma hatte schon einige Erfahrungen mit windschlüpfrigen Aufbauten. Im 1:1 Windkanal der AVA brachte der cW-Wert von 0,189, aufgerundet 0,19, eine absolute Sensation. Die AVA hatte als erstes Institut in Deutschland Mitte 1938 einen 1:1-Windkanal erhalten. Was dem Schlör-Modell zu seinem herausragenden cW-Wert verhalf, war nebst der Form der abgedeckte Boden und die Fenster, welche mit der Alu-Aussenhaut bündig waren. Für Frischluft im Inneren konnten die Fenster mit einem Ziehbeschlag von oben etwas nach unten gezogen werden, und REPORTAGE| STROMLINIE SwissClassics Nr. 22 | 02.200956 Schlör im Wasserkanal, Modell, 1938 (HpB). Schlörwagen im Wasserkanal (AVA). Schlörwagen im grossen Windkanal, 1938 (AVA). 52-59_Bröhl_Stromlinie.indd Abs1:5652-59_Bro hl_Stromlinie.indd Abs1:56 05.05.2009 14:48:19 Uhr05.05.2009 14:48:19 Uhr ...