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... ich habe nicht zu viel erwartet: Der sonore V8-Sound, verstärkt durch die, sagen wir, vereinfachte Auspuffführung von Michels Gerät, lässt einen religiös werden. Wummernd und grollend bewegt sich der Aston gemütlich durch städtisches Gebiet, wo sich so viele Köpfe drehen, dass ich das Gefühl habe, Spalier zu fahren. Also nichts wie raus. Und da gehts dann richtig ab: Der 5,3-Liter-Motor entwickelt 305 PS. Diese reichen, um die mehr als 1800 Kilogramm Leergewicht in 6,5 Sekunden über die 100-km/h-Grenze zu drücken. Und das geht unglaublich leicht. Lenkung, Schaltung, alles wie durch Butter. Ich muss mich konzentrieren, um nicht permanent zu schnell zu fahren. Denn dazu verleitet die Souveränität und Laufruhe des Volante, der übrigens selbst auf Passstrassen nicht so ausladend und schwer wirkt, wie man aufgrund der Daten meinen könnte. Im Gegenteil: Je länger ich den Koloss um Haarnadeln wuchte, desto leichtfüssiger kommt er mir vor, und es macht echt Spass. Einzig die direkte Folge habe ich nicht bedacht: Der Kraftstoff gurgelt bei beschriebener Fahrweise offenbar sturzbachartig durch die acht Kammern und leert den 97-Liter-Tank schneller als Tony Curtis in seinen weniger guten Zeiten eine Flasche Wodka. Na, egal. Michel ists gewohnt, zapft und zahlt. Und erzählt mir dabei ein bisschen was über die Herstellung derV8. Darüber, dass die Fertigung der ...