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... daß die „Süddeut sche Zeitung“ einen Protest streik befürchtete, der aber nicht stattfand. Ohnehin konnte einer bei BMW schon lange nicht mehr über Hahnemanns Witze lachen: Eberhard von, Kuenheim, 43, seit 1970 Gene raldirektor bei BMW. Denn Hahnemanns Humor ging nicht selten auf Kuenheims Kosten — pflegte sich doch Hahne mann als Beweis für die Mög lichkeit hinzustellen, daß man Generaldirektor werden kann, ohne es zu sein. Tatsächlich galt Hahnemann lange Zeit als Geht: Hahnemann der eigentliche Chef des Hau ses. Die Kuenheim-Vorgänger Sonne und Wilcke hatten die sem Faktum gegenüber resig niert, ohne daß sich Großaktio när Herbert Quandt entschlie ßen konnte, nunmehr Hahne mann zum Generaldirektor zu machen. Kuenheim kam, und Kuenheim siegte schließlich, weil er offensichtlich Quandt vor die Wahl stellte „er oder ich". Auch Hahnemann hatte es auf diese Wahl ankommen Der Aufsichtsrat am Werk AUS: SÜDDEUTSCHE ZEITUNG lassen — darauf vertrauend, daß Quandt seinen Super-Ver käufer nicht gehen lassen würde. Daß er sich in diesem Punkt irrte, dürfte auf die ver änderte Konstellation zurück zuführen sein: BMW hat sich auf dem Markt etabliert, es kommt künftig mehr auf Klein arbeit als auf große Schach züge im Hahnemann-Stil an. Bleibt: Kuenheim Außerdem bestanden sachliche Differenzen, bei denen sich Hahnemann ...