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... gesamte Breite des Instrumententrägers zieht. Der Motor erwacht mit einem surrenden Tenor zum Leben. Kein leichtes und drehzahlfreudiges Aggregat, aber durchaus lebhaft und dank der sechs Zylinder mit viel Präsenz. Trotz des langen Weges bis zur Hinterachse ist das Schalten durch die Gänge ein Genuss. Als Hussey das Auto noch Tausende von Kilometern durch Europa fuhr, genehmigte sich der V6 im Schnitt 11,3 Liter auf 100 Kilometer. Jetzt, mit einem neuen und etwas kräftigeren Motor vom britischen Spezialisten Jim Stokes, sind es 12,8 Liter. »Das Auto ist teuer im Unterhalt, muss alle 4000 Kilometer zum großen Service. Aber ich liebe es einfach, damit herumzufahren.« Was rät er all jenen, die nach einer Aurelia Ausschau halten? »Neue Bremsen sollte man vorsichtig einfahren. Die Vibrationen im Antrieb kann man mit Feinarbeit und etwas Spiel im Mittellager gut ausmerzen. Neue Reifen wollen sorgfältig ausgewuchtet werden, wenn sie die ersten 100 Kilometer oder so runterhaben. Ach, und die Heizung ist ein absoluter Blender – sieht imposant aus, ist aber nutzlos.« Wer sich für eine Aurelia interessiert, sollte sich in Deutschland an die von Peter Bazille geleitete B&F Touring Garage mit Sitz in Troisdorf-Spich wenden. Bleibt am Ende die Frage, ob B24 America- Modelle jene Summen wert sind, die mittlerweile für sie aufgerufen werden? Billig ...