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... dafür aber einige „Kampf hähne“ ärgster Sorte. Gleich vier der Brüder Marzotto, alle unter 29 Jahre alt, jeder mit einem roten schnellen Ferrari, angeführt von Giannino, der bekanntlich die 1000 Meilen im Vorjahr mit einem 142-km/st-Rekord gewon nen hatte. Kaum, daß die ersten der grünen Lichter der automatischen optischen Startananlage zugleich 'mit Böllerschüssen und Rake ten den 175 Konkurrenten das „Via“ gegeben hatten, sorgten diese und einige andere Jüng linge dafür, daß sich der übrigen ein Ge schwindigkeitswahn bemächtigte, der zu wah ren Exzessen lührte. Bereits nach zwei Stun den säumten zwanzig havarierte Fahrzeuge die erste der sieben Etappen bis Trapani, und wäh rend in den Morgenstunden die sizilianischen Garagisten mit ihren Abschleppwagen aus rückten, um noch einige Bestandteile der teu ren Wagen (jeder einzelne repräsentiert im merhin fast 50 000 DM) vor den Langfingern der ebenso alarmierten sizilianischen Maffia zu retten, mengte sich schon weiter östlich zwi schen Enna und Catania das Sirenengeheul der Ambulanzen zwischen das wilde Boschhorn geheul der Sportwagen. Man hetzte sich, jagte über die 30 000 Kurven, kämpfte wie bissige Hunde um jede Sekunde! Sämtliche Rekorde aller zehn vorherigen Giros fielen im ersten Ansturm, manche wurden um fünf und noch mehr Kilometerstunden überholt. Von 63 auf über 70 ...