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... blieben jedoch die beiden von ihm gefahrenen Zeiten (Stuber fuhr sowohl das zivile, wie auch das Militärrennen) hinter seinen Leistungen von 1930 zurück, da der Zustand der Strassenoberfläche eine vollständige Ausnützung seines Motors und seiner Kurventechnik einfach ausschloss. Natürlich Hess sich aber Stuber die Bestzeiten der beiden Rennen nicht entgehen. Wir können ihn deshalb wieder einmal mehr als den grossen Sieger des Tages feiern. Der Auftakt zum Rennen war alles andere als hoffnungsvoll. Noch bei der Abnahme der Wagen am Samstagnachmittag ging ein sintflutartiger Platzregen nieder, der die letzten Aussichten auf eine trockene Piste mit sich fortschwemmte. Bis in die Nacht hinein hielten Regen und Nässe an. Nebelschwaden durchzogen das Tal und grauschwarze Wolkenballen umhüllten alle Berge. Aber die Organisatoren Hessen die Köpfe nicht hängen. Und als ihre Führer, Eduard Glason, sein unermüdlicher Sohn, Jean Glassön und alle die übrigen treuen Helfer nach durchgearbeiteter Nacht den Sonntagmorgen begrüssten, stellten sie mit Genugtuung fest, dass die Witterung sich doch etwas gebessert hatte. Wohl war der Himmel noch mit Wolken behangen, aber der Regen war wenigstens gewichen. Die Wagenabnahme am Vorabend hatte keine grossen Veränderungen ins Programm gebracht. Nach dem letzten Training hatten sich nach und nach alle Rennfahrer in Charmey ...