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... auf. Der allfällige negative Einfluss des fetteren Benzingemischs auf die Umweh ist somit venachlässigbar klein. Ins Schussfeld der Umweltschützer kamen Katalysatorwagen aber auch bei der Diskussion «Motorabstellen bei Rotlicht». Denn in der Regel ist das Abschalten des Kai.-Motors nicht ratsam, zumal letzterer nur oberhalb einer Mindestiemperalur. welche in der Abschaltphase je . nach Betriebszustand des Motors beziehungsweise Haltedauer unterschritten werden kann, effizient «säubert». Im Zweifelsfall also Motor nicht abstellen. Gelegentlich bringen Halter von Katalysator-Fahrzeugen an Tankstellen und in Werkstätten Klagen vor, dem Auspuffrohr ihres Wagens würde ein mehr oder weniger penetranter Geruch nach faulen Eiern entströmen, und mancher tippt dann sofort auf einen defekten Katalysator. Beim störenden «Duft» handelt es sich um in geringen Konzentrationen emittierten Schwefelwasserstoff (HjS), dessen Bildung vom jeweiligen Schwefelgehalt des verwendeten Benzins abhängt. Bei dem in der Schweiz raffinierten Bleifrei-Sprit liegt dieser bei bescheidenen 0,03 %, bei Importbenzinen kann und darf der Schwefelgrenzwert bis zu 0,1 % betragen. Minimale Schwefelspuren finden sich auch im Motorenöl. Laut Untersuchungen des prominenten bundesdeutschen Katalysator-Produzenten Degussa bilden sich Schwefelwasserstoff und damit der erwähnte ...