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... bracht. Fuhren diese Autos jeden Tag, zum Entwickeln oder als Vorbereitung fürs Rennen. Wir schliefen gewöhnlich da drüben, gleich über der Werkstatt!«, erklärt »Little Art« und deutet auf den Schuppen, der mal Autodeltas Schaltzentrale an der Strecke war. Alfa Romeo gehört zu den ältesten und erfolgreichsten Marken der Motorsportgeschichte. Vor dem Krieg mit den P2 und P3, nach 1945 dann mit der berühmten Alfetta 158/159 und schließ- lich in den späten 60erund frühen 70er-Jahren mit dem Tipo 33. Doch die Speerspitze der 33er- Serie, der 33 TT 12, leitete ab 1973 noch einmal eine ganz neue Epoche ein. Dass es dazu kam, haben wir maßgeblich Carlo Chiti (1924-1994) zu verdanken. Als Leiter der Konstruktionsabteilung hatte der 1957 zunächst von Alfa zu Ferrari gewechselte Ingenieur großen Anteil am Gewinn der Formel-1-WM 1961. Wegen Unstimmigkeiten mit Enzo Ferrari verließ er im November 1961 Maranello und gründete mit Giotto Bizzarini ATS. Mit dem Ziel, Ferrari mit der neuen Marke sowohl bei Straßensportwagen wie Formel 1-Autos Konkurrenz zu machen. Doch schon Ende 1963 ging ATS das Geld aus, worauf Chiti Anfang 1964 zurück zu Alfa ging und Auto Delta, später Autodelta, aus der Taufe hob. Schon bald entwickelte sich die in Settimo Milanese bei Mailand angesiedelte PS- Schmiede zur offiziellen Alfa-Rennabteilung. Ab 1966 übernahm Alfa Romeo das ...