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... sind Autos, die schon im Stand die Wirklichkeit des Kompromisses mit der Vision des Kompromißlosen überholen. Wie alle seine Vorgänger gehört der Ferrari 550 Maranello zweifellos dazu, denn er vertritt die reine Lehre vollendeter Form und Dynamik, der sich alle sonstigen Funktionen unterzuordnen haben. In sei nem Streben nach makelloser Schönheit, das noch in der unscheinbarsten Inge nieursarbeit aufzuspüren ist, beansprucht er eher den Rang eines Kunstwerks als eines Industrieprodukts. Der Versuch von Hausdesigner Pininfarina, der vulgären Formenvielfalt des All tags mit einer Mischung aus Schlichtheit und Extravaganz zu entkommen, kann ins gesamt als gelungen gelten. Trotz aller Ein würfe, der Meister zitiere sich selbst oder gar andere Zunftangehörige, tritt das Coupé imposant, aber mit einer unaufgeregten Würde auf. Gegen die aggressive Exaltiert heit des Mittelmotor-Testarossa setzt er die Formensprache klassischen Sportwagen baus, die eine lange Motorhaube und einen Bei jeder Drehzahl zwischen 1000 und 7600 Umdrehungen rechtfertigen die Fahrleistungen den sportlichen Auftritt des 550 Maranello weit hinten positionierten, fließend ins Heck übergehenden Dachpavillon vorsieht. Auch dessen Enge bleibt den Maranello-Insassen erspart. Wenn man erst einmal auf den lederbezogenen Sitzen Platz ge nommen hat, entsteht ein - gemessen an ...