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... habe ich ein emotionales Verhältnis zu Autos; ich drehe mich sowohl nach schönen Frauen um wie auch nach einem Ferrari oder einem Ford Mustang, Jahrgang 65, ich schaue einem Jaguar XJR nach und auch der neuen S-Klasse von Mercedes, ich freue mich wie ein Kind, dass ein Kollege von mir diesen Giulia Sprint gekauft hat (ok, dasist auch ein Alfa). Doch dass ich dermassen reagiere auf ein eigentlich totes Objekt, eine Maschine, Blech, Plastik, Stoff, Gummi, übel riechende Flüssigkeiten, das erscheint mir nicht ganz so rational. Aber es ist ein gutes Gefühl: Besitzerstolz. Ich habe mich schwer getan mit der Entscheidung, ichwollte den Audi, aber der war neu einfach zu teuer, ich wollte den VW, aber den gab es nicht so, wie ich ihn wollte, ich hätte fast wieder einen Peugeot 605 gekauft, aber der hatte einfach zu viele Kilometer. DANN KAM DER ALFA Kurz habe ich gezweifelt. Na ja, mit Italienern hatte ich in der Vergangenheit keine guten Erfahrungen gemacht; es gab da mal einen Fiat Uno, ein ganz dunldes Kapitel. Einige Minuten dachte ich nach über Verarbeitungsqualität und Wiederverkaufswert und solches Zeug, aber da war eigentlich schon klar, dass der Alfa gewonnen hatte. Er stand da beim Garagisten, und erlächelte mich irgendwie an. Noch so ein gutes Gefühl: Seelenverwandtschaft. Jetzt, wo ich ihn habe, frage ich mich, warum ich je ein anderes Auto haben wollte (ok, da ...