Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... mit 85 kW/115 PS beschleunigte den Aerodynamik-Weltmeister auf mehr als 200 km/h, sein 150 PS starker Vierventil-Bruder machte sogar erst bei 223 Sachen Schluss. Und im März 1992 holte Opel schließlich zum ganz großen Wurf aus: Der brandheiße Calibra Turbo stand als leistungsstärkstes Modell zum Kampfpreis von 49.800 Mark bei den Händlern. Dafür gab es Allradantrieb, Sechsganggetriebe, Sportsitze und 16-Zoll-Leichtmetallräder mit dicken 205/50er Schlappen. Spaß machte vor allem der Turbomotor mit stattlichen 150 kW/204 PS und einem Drehmomentverlauf in Form des Tafelbergs von Kapstadt: die maximal 280 Nm des von einem KKK-Turbolader plus Ladeluftkühler zwangsbeatmeten Zweiliters lagen schon ab 2.400 Kurbelwellenumdrehungen an. Entsprechend beeindruckend waren die Fahrleistungen des Calibra Turbo 4x4: Nach 6,8 Sekunden fiel die Tempo-Hundert-Marke und mit einer Höchstgeschwindigkeit von 245 km/h musste er sich selbst vor Topsportlern seiner Zeit nicht verstecken. Legendär und heute kaum mehr zu finden sind zwei sportliche Calibra-Sondermodelle: Pünktlich zum Werkseinsatz in der Deutschen Touren wagen- Meisterschaft 1993/94 kamen der neue Calibra V6 mit 2,5 Liter Hubraum und 125 kW/170PS sowie die bereits erwähnten Vierzylinder als »Keke Rosberg Edition« im weiß-gelben DTM-Look daher. Ganz auf Motorsport getrimmt war auch ...