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... einem Verkaufs-Schlager. Mit Carrera-Schriftzug und Grand-Prix-Weiß als offizieller RS-Farbe. Das Abspecken war oberstes Gebot. Jeglicher Schnickschnack wurde entfernt: Der Carrera RS hat te leichtere Karosseriebleche, Dünnglasscheiben, minimale Stoßfänger, einen Heckspoiler – den »Bürzel« – aus Fiberglas und ein Interieur, das ohne Rücksitze, Teppiche, sogar ohne Sonnenblende für den Beifahrer auskam. Mit 975 Kilo ein Supermodel. Bei einem der ersten Einsätze, den 24 Stunden von Daytona 1973, startet der Carrera RS in der Sportwagenklasse. Der favorisierte Ferrari Daytona wird Zweiter, geschlagen vom 911 RSR, der mit 22 Runden Vorsprung ins Ziel kommt. Im Mai gewinnt Niki Lauda einen Lauf der Tourenwagen-Europameisterschaft (im Rahmen der 1000 Kilometer von Spa) in einem BMW Alpina. Davon ermutigt fährt er auch die 1000 Kilometer, wo sein BMW Siebter wird, der Porsche Fünfter. In Le Mans wird ein RSR Vierter in der Klasse (Zehnter im Gesamtklassement) und landet damit einen Platz vor dem CSL. Ja. Genau: Auch BMW war die Idee gekommen, ein Homologationsmodell zu bauen. Auch BMW war von Ford in der Tourenwagen-Europa-Meisterschaft bezwungen worden. Also beschloss man in Bayern 1971, mit dem CSL (Coupé Sport Leicht) ernst zu machen. Wie beim Carrera wurde als Erstes abgespeckt. Zur Abmagerungskur schickte man das – eher zahme – CS Coupé. Fürs ...