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... und die Zahlung von nur 50 Cts. versetzte mich in den Besitz einer dreimonatlichen Fahrlizenz. Eine „Erlaubnis", von der ich leider im Augenblick infolge der früher angeführten Gründe keinen Gebrauch machen konnte. Der Mangel an Benzin hatte sich allerdings sehr schnell beheben lassen, da mich eine Schar von Gepäckträgern umschwärmte, die mir recht zudringlich „Petrol" anboten. Aber der Preis war hoch und überdies mußte doch erst der Pneu repariert werden, so daß ich in aller Gemütsruhe mein Rad an die nahe Strandpromenade schob, um die Reparatur vorzunehmen und den Tagesanbruch abzuwarten beschloß. Ich behaupte kühn, daß noch nie ein Pneudefekt mit soviel Genuß behoben worden ist. Der Genuß bezieht sich allerdings nur auf die einzigartige Situation, in welcher diese Reparatur vorgenommen wurde. Allmählich hatte der Morgen zu grauen angefangen. Vor mir, in einer Entfernung von 10 Metern, rollten die Meereswogen heran, um langsam immer mehr zurückzuweichen; es war gerade Ebbe. Hinter mir lag die sehr stattliche Seefront dieses vielbesuchten französischen Bades in tiefem Schlummer. Ein Bild tiefsten Friedens, das nur ab una zu die Erscheinung einiger nicht viel Vertrauen erweckender Gesellen störte. Ganz idyllisch wirkte dagegen das plötzliche Erscheinen einiger Bäckergesellen, die sich ohne Umstände ihrer weißen Kleidung ...