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... seiner damaligen Höchsttourenzahl so erhitzte, dass die Füllung der Zylinder nicht mehr genügend war, um aus ihm noch eine weitere Leistung herauszubringen. Heute, wo wir ganz leichte Aluminiumkolben, leichte Pleuelstangen, oben im Zylinderkopf liegende und dort gesteuerte Ventile und eine viel bessere Wasserkühlung verwenden, gibt es für die Höchsttourenzahl eines Automobilmotors schon fast gar keine Grenze mehr; sie liegt im Mittel heute schon bei 3000 und bei Rennmotoren und solchen für rassige Sportwagen gar schon bei 4000 Umdrehungen in der Minute. Und noch wissen wir nicht, ob diese die Höchstgrenze darstellen. Aber auch nach unten ist es gelungen, den Motor zu verbessern. Während es früher fast als ein Kunststück galt, einen Motor im Leerlauf unter 500 Touren in der Minute zu bringen, kann man ihn heute schon mit der Uhr in der Hand auf 200 bis 120 minutliche Umdrehungen abdrosseln, ohne befürchten zu müssen, dass er plötzlich stehen bleibt. Das ist der vollkommenen Ausbalancierung der im Motor schwingenden Massen zu verdanken und natürlich, und auch nicht zuletzt, den heute so vervollkommneten Vergasern. Wenn ein Vergaser also vor 15 Jahren den Motoren jener Zeiten vollständig entsprach, so war es natürlich, dass der Vergaser, wenn er mit dem Fortschritt, den der Automobilmotorenbau in diesen 15 Jahren machte, gleichen Schritt halten wollte, sich ...