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... dazu, wenn man gegebene Erfolgsmöglichkei ten ausnützen will. Fritz Rieß, der blonde, körperlidi, seelisch und materiell gut disponierte Nürnberger Spcrtsmann, der Holbeins Rennfahrzeuge kaufte, als dieser sich vom aktiven Sport zurüdtzog, um seinen „Champion“ zu bauen, hat sich nicht nur auf jener Chiemsee-Insel, in der die sorgfältige und geschidcte Hand des alten BMW-Meisters Huber heute seine Renn fahrzeuge baut — der neue AFM-Monoposto mit Zcntralrohrrahmen erregte beim „Größen Preis der Schweiz“ in Bern das Entzücken der italienischen Spitzenfahrer — sich gründlich vorbereitet, sondern er hat auch in den Ren nen des Vorjahres aufmerksam und geschickt seine Gegner studiert und an fahrtechnischem Können ständig gewonnen. Der große Dop pelsieg des erst am Anfang einer vielverspre chenden Karriere stehenden Nürnbergers am Nürburgring war zugleich eine Entschädigung für manches Mißgeschick des Vorjahres. Gewiß hat sich Toni Ulmen, der deutsche Rennwagenmeister, in der letzten Runde ge dreht und dadurch viel Zeit verloren, aber das ist für den Sieg Rieß’ nicht entscheidend. Der Erfolg für ihn wäre genau so unbestritten gewesen, wenn er so Sicht hinter oder vor Toni Ulmen eingekommen wäre, wie er neben ihm im Rennen gelegen hat. Das ist eine Legitimation, die durch den Sieg in der zl-Spnrtwagcnklasse, darunter gegen wohlvorbereitete Gegner, noch ...